Diese Woche: Lauftraining am Dienstag; kein Radtraining am Donnerstag

Ich schaffe es diese Woche leider nur am Dienstag zum Training. Da ich das Lauftraining aktuell für wichtiger halte, findet am Dienstag Lauf- und kein Radtraining statt. – Um 19:00 Uhr im Hoeschpark.

Am Donnerstag ist daher kein offizielles Radtraining.

Das Lauftraining bleibt während der Saison auch dauerhaft am Dienstag, da es so auch in Wochen mit Liga-Starts noch die Möglichkeit gibt eine qualitativ gute Laufeinheit durchzuführen.

 

Viele Grüße

Jan

Freude und Unverständnis zugleich – Zeitstrafen werfen erste Mannschaft in Ratingen zurück

Berechtigt, ja, das war die Zeitstrafe vielleicht, die Lukas Seifert um sein bisher bestes Karriereresultat als Triathlet brachte und dennoch erscheint es zumindest unglücklich, wie die erste Mannschaft der Tri-Geckos in dieser Saison durch zum Teil sehr zweifelhafte Kampfrichter-Entscheidungen bereits zum wiederholten Male zurückgeworfen wurde. Auch Christian Fölting wurden bei der Sprint-Distanz in Ratingen zwei Minuten auf seine Endzeit draufgeschlagen. Für den gebürtigen Gladbecker „unerklärlich und nicht nachvollziehbar“, war er doch während des gesamten Rennens außerhalb der großen Radgruppen unterwegs gewesen.

Früh am Sonntag Morgen waren Lukas Seifert, Thorsten Schlüter, Christian Fölting und Paul Zahn zum letzten Saison-Wettkampf ins regnerisch trübe Ratingen gereist. Mit dem Startschuss stoppte dann aber der Niederschlag und die 18 Teams der NRW-Liga wurden auf die 500 Meter lange Schwimmstrecke geschickt. Schnell wurde die Schwierigkeit deutlich, der die Kampfrichter an diesem Wochenende nicht gewachsen waren. In nur eineinhalb Minuten hatte sich das Becken des Ratinger Freibades restlos geleert. Gehen aber mehr als 70 Triathleten nahezu zeitgleich aufs Rad, ist das Entstehen von größeren Pulks vorprogrammiert, eine Windschatten-Box von zwei mal zehn Metern nicht einzuhalten.

Als dann nach dem Radfahren die erste große Gruppe gemeinsam auf die Laufstrecke wechselte, befand sich Seifert mitten in der Führungsgruppe. Ihm folgten, nur wenige Sekunden zurück Zahn und etwas später auch Schlüter und Fölting. Im weiteren Rennverlauf kämpften sich Schlüter und Fölting bis ins Mittelfeld nach vorn, Zahn, dessen Stärken beim Schwimmen und Radfahren liegen, büßte noch ein paar Plätze ein. Für das Highlight aus Gecko-Sicht aber sorgte Seifert. Er behauptete sich in der Spitzengruppe, hatte als Zehnter im Ziel nur eine Minute Rückstand auf Sieger Niclas Bock. Doch die Freude beider Athleten war nur von kurzer Dauer. Sowohl Bock, als auch Seifert, wurden für Windschatten-Vergehen bestraft und waren verblüfft, dass es neben zehn weiteren Athleten gerade sie getroffen hatte.

Bock war zuvor 19 der 20 Radkilometer alleine vorne gefahren, Seifert war einer der wenigen aus einer etwa 20 Mann starken Gruppe, die mit einer Zeitstrafe belegt wurden. So äußerte er nach dem Rennen Unverständnis für die Entscheidungen der Kampfrichter: „Normalerweise müsste der ganze Pulk zwei Minuten bekommen. Da lief das Rennen einmal perfekt und ich werde um den Lohn meiner harten Trainingsarbeit gebracht!“ Letztendlich wurde er auf Rang 28 zurückgestuft, Fölting verlor durch eine äußerst fragwürdige Entscheidung ebenfalls etwa 15 Plätze und das Team steht so nach Tagesrang zwölf zum Abschluss der Saison 2013 auf dem zehnten Tabellenplatz. Trotz seines Ärgers, kann Seifert aber die Erkenntnis mit in die Herbstpause nehmen, dass er in den letzten Monaten von einem Athleten, der an den ersten 20 der NRW-Liga kratzt, zu einem Anwärter auf eine Top-Platzierung gereift ist.

Dortmunder Rad-Express gibt Gas! – Platz 6 in Krefeld

Ein couragiertes Rennen lieferte das NRW-Liga-Team in Krefeld ab. Über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen landete die Mannschaft im Team-Sprint auf dem sechsten Platz. Zwischen Rang eins und sechs lagen nach einer Stunde Wettkampfdauer lediglich 28 Sekunden.
Gut, und im Rahmen seiner Möglichkeiten, hatte Thorsten Schlüter als letzter der vier Gecko-Athleten nach 12:18 Minuten die Wechselzone erreicht. Zusammen mit Andreas Niedrig, Lukas Seifert und Paul Zahn machte er sich – im Team-Sprint müssen alle drei Disziplinen gemeinsam absolviert werden – auf den Weg zum Radfahren. Wie entfesselt fuhr der Dortmunder Rad-Express in der folgenden halben Stunde durch das Feld und schob sich von Platz vier nach dem Schwimmen bis an die Spitze aller gestarteten Mannschaften. 55 Sekunden hatten sie zu diesem Zeitpunkt bereits auf den zuvor führenden KTT 01 aus Köln gutgemacht. Doch trotz der zweitbesten Radzeit innerhalb der gesamten Liga, reichte es nicht um sich entscheidend abzusetzen. Vielmehr sparten die anderen Quartette im Windschatten der Geckos wertvolle Kraft, was sich auf der Laufstrecke noch entscheidend auswirken sollte. Im Sekundenabstand rannte ein Team nach dem anderen zum zweiten Mal in die Wechselzone.
In Disziplin Nummer drei folgte dann ein unerbittliches Ausscheidungsrennen. Der Mut, den Wettkampf auf der Radstrecke zu bestimmen und der Versuch, sich bereits vor dem Laufen abzusetzen, zahlte sich nicht aus. So musste man, trotz größtem kämpferischen Einsatz, noch fünf Teams vorbeiziehen lassen. Platz sechs im Tagesklassement, nur 17 Sekunden hinter dem Podium und mit weniger als einer halben Minute Rückstand nach ganz vorn, war in Anbetracht des Rennverlaufs sehr unglücklich. Die Chance zur Revanche gibt es bereits am nächsten Sonntag beim Saison-Finale in Ratingen.

Zweite und dritte Männer-Teams halten die Klasse – Masters unter den 10 besten Teams in NRW

Versöhnlich endete der finale Saison-Wettkampf für die zweiten und dritten Mannschaften, sowie das Masters-Team der Tri-Geckos. Im bergischen Hückeswagen ging es am vergangenen Samstag für elf Dortmunder Triathleten über die Mitteldistanz von zwei Kilometern Schwimmen, 70 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathon.

Nach unglücklichem Saisonverlauf aller drei Mannschaften, stand für die Teams der Rückenwind Geckos II und III der Nichtabstieg ganz klar im Vordergrund. Zu sehr war das  Triathlon-Jahr 2013 von verletzungsbedingten Ausfällen und einer Helfer-Notsituation beim Westfalentriathlon geprägt gewesen. Bei den Masters bot sich ein ähnliches Bild. Auch die Ü45-Herren der Geckos konnten, bedingt durch die eigene Veranstaltung, bei ihrem dritten Saisonwettkampf nicht starten.

Was aber in dieser Saison möglich gewesen wäre, zeigten sowohl Matthias Pelster, Markus Dildrop, Roman Köhler und Matthias Mendorf mit einem starken Saison-Finish auf Platz 5 in der Oberliga-Tageswertung, als auch die Masters mit Tagesrang Sieben. Hier vertraten Stefan Lehmkühler, Ingo Parche und Volker Kozlowski die Farben der Dortmunder Triathleten. In der Abschlusstabelle der Oberliga landeten die Geckos somit auf dem 12. Gesamtrang, die Masters schoben sich noch unter die besten 10 Teams in NRW. Auch die dritte Mannschaft konnte den Abstieg noch verhindern. Trotz eines Ausfalls von Lee Adams, der das Rennen beim Radfahren aufgeben musste, kämpften sich die drei verbliebenen Starter Alexander Töpfer, Jan Zellin und Torben Lippmann zu dritt noch auf einen respektablen elften Tages- und den 13. Tabellenrang vor.

Erste Mannschaft mit höheren Zielen

Höhere Ziele als den Klassenerhalt hat die NRW-Liga-Vertretung der Geckos. Beim vorletzten Rennen der Saison, dem Team-Sprint in Krefeld, wollen Andreas Niedrig, Lukas Seifert, Thorsten Schlüter und Paul Zahn ihre Stärken wieder voll ausspielen. Das ihnen das Format, in dem mindestens drei von vier Athleten zusammen das Ziel erreichen müssen, liegt, hat das Quartett bereits im Mai beim Liga-Auftakt in Gladbeck beeindruckend unter Beweis gestellt. Über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer Laufen sind unter den Athleten Homogenität und hundertprozentiger Einsatz für die Mannschaft gefragt. Der Podestplatz, wie im Frühjahr in Gladbeck, muss erneut das Ziel sein. Gegen noch ein wenig mehr, hätten Team und Trainer sicher nichts einzuwenden.

Ironman Austria in Klagenfurt

Die zweite Juni- und erste Juli-Hälfte ist die Zeit der europäischen Langdistanz-Rennen im Triathlon. Neben den deutschen Rennen in Frankfurt und Roth ist auch der Ironman in Klagenfurt in seiner nunmehr 15. Auflage zum Klassiker geworden. 3.000 Athleten machten sich am 30.06.2013 auf die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathon, unter ihnen auch Matthias Pelster.

 Als um Punkt 6:45 Uhr die Startkanone knallt, verwandelt sich der zuvor ruhige Wörthersee in eine Waschmaschine im Schleudergang. Mittendrin, Matthias, der nach dem Ironman Lanzarote im letzten Jahr seine zweite Langdistanz bestreitet. Damals war seine Vorbereitung  noch von Verletzungen und Krankheiten geprägt, eine Teilnahme und auch das Erreichen der Ziellinie lange unklar gewesen. Doch in diesem Jahr hatte er sein Training umgestellt, auf lange Koppel- und harte Tempo-Läufe weitestgehend verzichtet. Es war die richtige Entscheidung, wie sich im Rennverlauf zeigen sollte. Lediglich Magen/Darm-Probleme am Wochenende vor dem Wettkampf hatten noch kurzfristig leichte Zweifel aufkommen lassen und zur Absage des letzten Testrennens geführt. Zu Mitte der Rennwoche war die kurze Krankheit aber zum Glück wieder auskuriert.

Partys sorgen für Motivation

So macht sich das Teilnehmerfeld auf den Weg und hat sich auch bereits sortiert, als nach 1.000 Metern die erste Boje erreicht wird. Matthias erwischt ein gutes Schwimmen, hält sich aus Prügeleien an den Bojen heraus und erreicht nach 59:40 min den Schwimmausstieg. Nach schnellem Wechsel geht es zugleich auf die größtenteils malerische Radstrecke, entlang am Wörthersee und durch die umliegende Berglandschaft, die die zweite Disziplin nicht nur schön, sondern mit ihren 1.600 Höhenmetern auch gleichzeitig selektiv macht. Besonders der Support am Streckenrand, regelrechte Partys mit DJ und Moderator an den Anstiegen hätten für zusätzliche Motivation gesorgt, so berichtet Matthias später.

„Die letzten zehn Kilometer haben ziemlich wehgetan“

So sind dann nach weiteren 5:32 Stunden auch die 180 Radkilometer geschafft und Matthias macht sich auf die erste von zwei Laufrunden, vorbei am Wörthersee und durch die Klagenfurter Innenstadt. Nach schneller erster Runde – Freunde und Familie am Streckenrand hatten ihn noch gar nicht so früh zurück erwartet – lassen auf der zweiten Hälfte des Marathons dann aber doch langsam die Kräfte nach. „Besonders die letzten zehn Kilometer haben ziemlich wehgetan“ erklärt Matthias nach dem Rennen. Dennoch erreicht er nach einer Laufzeit von 3:32 Stunden und nach 10:12:01 Stunden Wettkampfdauer erschöpft aber zufrieden als 439. aller Athleten das Ziel im Stadion am Seeufer.

Matthias Pelster    439./ 93. M30      59:40 – 5:32:23 – 3:32:18 = 10:12:01

Erste Mannschaft präsentiert sich in Steinbeck stark

 

Am vergangenen Wochenende ging die Saison der ersten Mannschaft bereits in die dritte Runde. In der Formation Andreas Niedrig, Lukas Seifert, Martin Hörstemeier und Thorsten Schlüter wollte das Team im münsterländischen Steinbeck die Schlappe aus dem vorhergegangenen Rennen in Indeland wieder wettmachen. Dort war das Rennen der Geckos äußerst unglücklich verlaufen und von Pleiten, Pech und Pannen geprägt gewesen. Nach einem enttäuschenden 14. Platz bei dem Paul Zahn durch einen Raddefekt mehr als 10 Minuten verloren hatte und sowohl Thorsten Schlüter als auch Lukas Seifert durch teils umstrittene Zeitstrafen ebenfalls weit zurück geworfen worden waren, sollte es in Steinbeck deutlich besser laufen.

Der Start in den Wettkampf verlief dann auch sehr positiv. Ex-Profi Andreas Niedrig kletterte nach 1.500 Metern Schwimmauftakt als erster und mit etwas mehr als 18 Minuten aus dem Mittellandkanal und machte sich auf die profilierte 40 Kilometer lange Radstrecke. Ihm folgten etwa drei Minuten später auch Thorsten Schlüter, Lukas Seifert und Martin Hörstemeier. Im 72 Mann starken Feld lagen die drei noch immer unter den ersten 20 Athleten. Auf dem Rad und beim Laufen wusste Niedrig weiterhin zu überzeugen. Zeitgleich mit einem weiteren Athleten kam er in die zweite Wechselzone und verlor auch auf der flachen 10 Kilometer – Laufstrecke nur noch eine weitere Position. Ebenfalls verbessert zum Rennen der Vorwoche präsentierten sich Seifert und Schlüter. Zwar verloren beide auf der Radstrecke etwas an Boden, konnten aber auf der Laufstrecke wieder Positionen gut machen und kamen am Ende auf den Mittelfeldplätzen 27 und 38 ins Ziel. Zwischen die beiden schob sich Hörstemeier auf Rang 34. Seine Stärken waren während des Rennens anders gewichtet. Durch eine Achillessehnenverletzung gebremst, hatte sein Trainingsschwerpunkt in den vergangenen Wochen auf dem Radfahren gelegen. Dementsprechend hatte er den Abstand zu seinen beiden jüngeren Teamkollegen vor dem Laufen etwas vergrößern können und büßte am Rennende wieder ein paar Plätze ein. Rang sechs in der Teamwertung hieß es am Ende des Tages für die Geckos und damit stand ein Platz im vorderen Feld der 18 Teams starken Liga.

Senioren überzeugen erneut

Einen ebenfalls starken Wettkampf lieferte das Senioren-Team der Geckos in Steinbeck ab. Mit Markus Ehl, Frank Orthaus, Alexander Töpfer und Volker Kozlovski belegte das Team Platz vier unter 26 Mannschaften und verpasste das Podest nur knapp. Einzig das stark Ersatz-geschwächte zweite Team der Dortmunder Triathleten verlor mit Tagesrang 16 an Positionen in der Oberliga-Tabelle und befindet sich nun mitten im Abstiegskampf.

Lauftraining am 20.06.2013 fällt aus!!!

Das Lauftraining am 20.06.2013 fällt aus!!! Grund dafür ist das vorhergesagte Gewitter. Ihr könnt natürlich gerne für euch trainieren, aber man kann halt schlecht abschätzen, um wie viel Uhr das Gewitter morgen Abend los geht und wann es aufhört.

Der Plan für morgen Abend wäre folgender: Lauf-ABC & ein GA1-Dauerlauf (60 min), bzw. für die Steinbeck-Starter: 5 x 400 m in Wettkampftempo; Start alle 4 min.